Rick Skronn

  • Vater von zwei Kindern
  • Studium der Sportwissenschaften (Diplom) an der Uni Mainz
  • Leiter der Hochschulsportgruppe Karate der Uni Mainz 1994-2000
  • Boxtrainer C-Lizenz (DBV)
  • Muay Thai-Trainer B-Lizenz (MTBD)

Kampfsportlicher Werdegang:

Als Kind ging ich mit meinem Bruder zum Judo. Nachdem ich einige Bruce Lee und Ninja-Filme gesehen hatte wollte ich doch irgendwas „cooleres“ trainieren. So kam ich zum Tae Kwon Do. Weil mir das zu wenig war, kam noch Karate dazu. Dort entwickelte ich großen Ehrgeiz, ich wollte kämpfen, an großen Veranstaltungen teilnehmen. Ich gewann einige deutsche Titel in unterschiedlichen Kategorien und schließlich den Europatitel in der Allkategorie in Mailand (F.E.K.D.A.). Nebenbei trainierte ich u.a. Ju-Jutsu im Polizeisportverein und Boxen.

Irgendwann fiel mir der Spagat zwischen dem doch sehr stark reglementierten Karate und dem Vollkontaktsport immer schwerer. Ich wurde auf Karate-Wettkämpfen öfter mal disqualifiziert wegen zu hartem Kontakt, der Sport kam mir immer unrealistischer vor. Durch mein Training lernte ich andere Kampfsportler kennen, wir trafen uns zu Sparringseinheiten. Dort traf ich auch einen Thaiboxer, der mich mit zum Training nahm. Als dieser dann einen eigenen Verein gründete, war ich sofort mit dabei.

So fing es an, ich wollte in den Ring und kämpfen. Neben dem Training lief ich täglich meine Runde. Ich joggte nicht, ich rannte. Bei Regen, Schnee und Hitze. Dazu Krafttraining und Training am Boxsack in unserem Schuppen zuhause. Ich machte meine ersten Wettkämpfe als Amateur, ich bekam stärkere Gegner und Angebote für Galas. 2004 war ich erster der deutschen Rangliste im Light Heavyweight( bis 79,38Kg).

Leider musste ich dann das Kämpfen aufgeben, ein erneuter Kreuzbandriss bedeutete das Ende meiner Wettkampfkarriere. Im Nachhinein hätte ich gerne früher den Weg zum Thaiboxen gefunden.

Heute bin ich Trainer aus Leidenschaft und habe den Ehrgeiz, dass meine Schüler besser werden als ich.